Abwehrkräfte stärken

Ausreichend Schlaf

Ausreichend Schlaf

Wir alle kennen es: Ein paar Nächte zu wenig Schlaf und schon hat man sich einen Infekt eingefangen. Tatsächlich schwächt Schlafmangel das Immunsystem und macht uns anfälliger für Erkältungen und Co. Umso wichtiger ist es, auch in stressigen Zeiten auf ausreichend Schlaf zu achten. Denn während der nächtlichen Ruhephase regeneriert sich auch unser Immunsystem und stellt seine Abwehrtruppen neu auf, damit sie Krankheitserreger wieder mit voller Schlagkraft abwehren können.

Gut zu wissen: Wie viel Schlaf man braucht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für die meisten Erwachsenen sind sieben bis acht Stunden Schlaf optimal – aber es gibt auch extreme Lang- und Kurzschläfer. Wichtig ist, dass man sich tagsüber ausgeschlafen und fit fühlt.

Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige Bewegung

Wer körperlich aktiv durchs Leben geht, stärkt sein Immunsystem – und ist auch weniger anfällig für Infekte. Dabei kommt es auf die richtige „Dosis“ an: Denn positiv wirkt sich nur moderater Sport aus – er regt die Bildung wichtiger Botenstoffe und Immunzellen an. Ein zu langes oder zu intensives Training hingegen schwächt die Abwehrfunktionen. Radfahren, Laufen, Wandern oder Walken – am besten, Sie bauen mehrmals in der Woche kleine Bewegungseinheiten in Ihren Alltag ein. Achten Sie dabei darauf, dass Ihr Training an Ihre persönlichen Umstände (Alter, körperliche Fitness) angepasst ist.

Übrigens: Moderater Sport unterstützt das Immunsystem nicht nur auf direktem Wege. Beim Sport werden auch Stresshormone abgebaut, die die Abwehrkräfte schwächen.

Ernährung

Ernährung

Damit das Immunsystem optimal arbeiten kann, braucht es Energie und Nährstoffe aus der Nahrung. Dazu zählen zum Beispiel die Vitamine A, D, E und bestimmte B-Vitamine. Vitamin C ist ein Klassiker, wenn es um ein starkes Immunsystem geht. Eine zusätzliche Ration Vitamin C kann Erkältungen zwar nicht verhindern, aber offenbar zumindest den Krankheitsverlauf (Dauer und Schwere der Symptome) positiv beeinflussen. Eine gute Versorgung mit Zink, Eisen und Selen ist ebenfalls wichtig.

Gut zu wissen: Es kommt nicht auf einzelne Lebensmittel an – der gesunde und abwechslungsreiche Mix macht es. Viel frisches Gemüse und Obst, gesunde Fette (Omega 3) und fermentierte Lebensmittel (z. B. Joghurt, Kefir) liefern die nötige Power für die Abwehrkräfte.

Nicht rauchen

Nicht rauchen

Wer sich um ein schlagkräftiges Immunsystem bemüht, sollte eines auf jeden Fall besser unterlassen: das Rauchen. Denn der blaue Dunst ist nicht nur Risikofaktor Nummer 1 für Herzinfarkt und Lungenkrebs – er beeinträchtigt auch unsere Abwehrkräfte. So ist es nicht verwunderlich, dass Raucher anfälliger für Infektionen sind, insbesondere für Erkältungen und andere Atemwegsinfekte. Es gibt also genügend gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören.

Was viele nicht wissen: Auch zu viel Alkohol hemmt die Abwehr und kann daher Infekte begünstigen.

Sauna, Kneipp-Anwendungen & Co.

Sauna, Kneipp-Anwendungen & Co.

Viele schwören darauf: Regelmäßiges Schwitzen in der Sauna soll das Immunsystem auf Trab bringen. Durch die leichte Erhöhung der Körpertemperatur (Hitzereiz) sollen dabei die Effekte eines vorübergehenden Fiebers wirken und das Immunsystem stimulieren.

Darüber hinaus soll auch der Wechsel zwischen kalten und heißen Temperaturen, wie sie etwa durch kalte Güsse nach dem Saunagang oder Kneipp-Anwendungen erzielt werden, positive Effekte zeigen und die Abwehr stärken.

Den Körper warm halten

Den Körper warm halten

Kälte allein macht keine Erkältung – sie wird in den meisten Fällen durch Viren hervorgerufen. Allerdings ziehen sich die Blutgefäße in der Nase zusammen, wenn der Körper auskühlt. Die verminderte Durchblutung der Schleimhäute hat zur Folge, dass die Abwehrmechanismen beeinträchtigt werden. Erreger können sich dann schneller ausbreiten und eine Infektion hervorrufen. Achten Sie also darauf, dass Ihre Füße immer schön warm sind und greifen Sie bei kühlen Temperaturen rechtzeitig zu Pullover oder Decke.